Hyo Jeong Shin war bis Juli 2022 leitende Messwissenschaftlerin in der Forschungs- und Entwicklungsabteilung des ETS. Sie kam 2015 zur Organisation, nachdem sie ihren Ph.D. in quantitativen Methoden und Evaluation an der University of California in Berkeley abgeschlossen hatte. Während ihrer Promotion forschte sie zur Entwicklung und Anwendung statistischer Modelle für Rater-Effekte und Lernfortschritte. Sie erhielt 2007 ihren M.A. in Pädagogik von der Seoul National University und 2005 ihren B.A. in Pädagogik von der Seoul National University.
Nach ihrem Eintritt bei ETS arbeitete sie an verschiedenen Programme for International Student Assessment (PISA)-Projekten, darunter PISA 2015 und 2018, PISA for Development und PISA Young Adult Follow-up Study. Sie leitete die psychometrische Arbeit für die PISA 2022-Umfrage. Ihre Forschung konzentrierte sich auf die Item-Response-Theorie und latente Regressionsmodelle, mehrstufiges adaptives Testdesign, Modellierung von Bewertungseffekten und Reaktionszeiten sowie maschinengestütztes Codierungssystem für konstruierte Antwort-Items im Kontext von PISA. Shin war außerdem an zukünftigen Entwicklungen von mehrstufigem adaptivem Testing, maschinengestützter Codierung und Populationsmodellierung in internationalen groß angelegten Bewertungen beteiligt und arbeitete mit Kognitionswissenschaftlern zusammen, die Lernfortschritte forschten, unter anderem am von IES geförderten Mathematical Thinking in Science Projekt. Sie hat Studien in psychometrischen Fachzeitschriften und Buchkapiteln veröffentlicht.
Zuletzt aktualisiert: 28.02.2023